Archiv des Autors: Michaela

OWL tanzt 2019

Dieses Wochenende stand wieder im Zeichen von „OWL tanzt“. Auch diesmal waren wir nicht als aktives Paar dort, sondern gleich an beiden Tagen als Wertungsrichter.

OWL tanzt ist als Fünfflächenturnier schon bekannt dafür, dass Zeitpläne aufgrund des komplexen Turnierablaufs nicht ganz eingehalten werden. Das war in diesem Jahr anders: Nicht nur, dass es kleine Verzögerung gab, wir lagen oft sogar vor der Zeit. Das war nicht nur für die Paare toll, sondern auch für die Wertungsrichter und alle anderen Funktionäre, die nicht mit Wartezeiten zu kämpfen hatten.

Zum ersten Mal mit dabei war unser Yorkie „Edna“, die ebenfalls die Turniere interessiert verfolgte.

Die Ergebnisse aller Turniere sind auf der Homepage von „OWL tanzt“ zu finden.

4. Platz beim Holland Dans Spektakel

Ein kleiner Bericht über unser letztes Turnier in den Niederlanden.

Nachdem wir uns kurzfristig dazu entschieden hatten, uns für das Turnier anzumelden, haben wir kurzerhand unseren Zeitplan umgeworfen und die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Auch wenn es sehr schön war, dass sonnige und warme Osterwochenende genießen zu können, so führte es dennoch dazu, dass uns vor Ort eine sehr, sehr warme und recht stickige Halle erwartete. Dies ist nichts für uns und da unser Trainingsstand noch nicht der ist, den wir uns wünschen, haben wir auf das Eintanzen verzichtet, um unsere Kräfte entsprechend einteilen zu können.

Die erste Runde verlief trotz der Wärme erstaunlich gut. Was sehr erfreulich war, ist das wir die erst einige Tage zuvor vorgenommenen Programmänderungen bereits teilweise auf die Fläche bringen konnten. Nach der ersten Runde hatten wir dann bis zum Finale etwas Pause. Aufgrund eines Ausfalls von zwei vorherigen Runden startete unser Finale eine gute halbe Stunde eher als geplant, was die Vorbereitung etwas eingeschränkt hat. Obwohl die Luft inzwischen deutlich erträglicher war, waren wir mit dem Finale nicht ganz so zufrieden. Dennoch sind wir mit dem 4. Platz in diesem Turnier zufrieden, auch wenn es immer schöner ist auf dem Treppchen stehen zu können :-). Wir konnten wieder vieles mitnehmen und wissen, woran wir arbeiten müssen.

Und wieder ist ein Jahr vorbei…..

Viele von Euch haben sich vielleicht gewundert, warum man von uns nicht mehr so viel hört wie  zu Beginn unseres gemeinsamen Tanzens. Dies hat nichts damit zu tun, dass es – wie so oft – irgendwann mit der Berichterstattung abflaut und weniger wird, sondern ganz einfach damit, dass sich bei uns seit Mitte 2016 im Privatbereich vieles getan und verändert hat. Diese Veränderungen haben unsere Zeit sehr in Anspruch genommen, so dass wir seitdem leider – auch wenn wir es noch so oft anders geplant hatten – nur noch sporadisch zum Training gehen konnten. Uns fehlte aus verschiedenen Gründen einfach die Zeit.

So ist es einfach etwas ruhiger um uns geworden. Trotzdem können wir heute auf ein zwar sehr anstrengendes, aber auch sehr schönes Jahr, zurückblicken, in dem wir viel Schönes erlebt haben, wie unseren Doppelsieg auf dem Stonemountain Cup oder unseren Aufstieg in die A-Klasse. Aber nicht nur tänzerisch hatten wir schöne bzw. aufregende Zeiten. Auch mein Jobwechsel brachte viele Neuerungen und viele schöne Erlebnisse mit sich, worauf ich gerne zurückblicken möchte.

In ein paar Stunden ist das Jahr 2017 vergangen und wir freuen uns auf ein neues Jahr, in dem wir uns wieder mehr unserem gemeinsamen Hobby widmen können. Wir hoffen wieder auf viele schöne, anstrengende und freudige Stunden mit den Leuten, die immer an unserer Seite waren und mit uns durch Höhen und Tiefen gegangen sind. Aber besonderes auf schöne Stunden und Erfolge mit unseren Tänzerkollegen, die wir im letzten Jahr haben kennen und schätzen lernen dürfen.

Wir möchten uns bei unseren Fans bedanken, die uns in jeglicher Hinsicht im Jahr 2017 unterstützt und begleitet haben. Die immer da sind und immer wieder ehrliche Worte finden, es immer wieder verstehen uns aufzubauen und uns Mut zuzusprechen. Bei unseren Trainern, die uns vieles gezeigt haben, wodurch wir vieles verbessern und verändern konnten, die uns in verschiedener Hinsicht Stärke und Hilfe gaben. Ein großen Dank auch an unsere Betreuerin, die sich immer so super lieb um uns und unsere Tanzsachen kümmert. Diese immer wieder ausbessert oder repariert; angefangen, von kleinen geplatzten Nähten bis hin zu einem ausgerissenem Ärmel, den ständigen Einkäufen in diversen Läden und Tanzshops, damit die Turniervorbereitungen reibunglos ablaufen können, die Ideen und Recherchen für das entsprechende Outfit und nicht zuletzt die Betreuung  – all-inclusive Versorgung – bei den jeweiligen Tunrieren.

Wir freuen uns auf viele Erlebnisse, Veränderungen und Herausforderungen, die wir im Jahr 2018 mit Euch erleben und teilen dürfen.

Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neue Gedanken, neue Ziele und neue Wege zum Ziel!

Wir wünsche Euch allen, unseren Fans und unseren Tänzerkollegen einen guten Übergang in ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

We wensen jullie, onze fans en onze dansers een goede overgang naar een goed, gezond en succesvol jaar 2018.

Stephan und Michaela

Das erste WDSF-Turnier in Bildern

Rückblick auf die letzten zwei Jahre

Wie ihr schon lesen konntet, sind wir Anfang Juni in die A-Klasse aufgestiegen. Grund genug noch einmal auf das Erlebte in dieser Zeit zurückzublicken:

Als wir zum ersten Mal gemeinsam auf dem Parkett standen, war die A-Klasse für uns noch weit entfernt. Daher haben wir zu diesem Zeitpunkt an einen Aufstieg noch gar nicht gedacht. Dies lies allerdings nicht lange auf sich warten. Schließlich war für uns bereits nach den ersten Trainingseinheiten klar, dass wir so schnell wie möglich in der B-Klasse an den Start gehen wollen.

Obwohl damit eigentlich der Grundstein für einen Aufstieg gelegt war, konnte ich zu diesem Zeitpunkt an die A-Klasse noch nicht denken. Schließlich gingen mir neben meiner riesengroßen Freude endlich Turniere tanzen zu können, viel zu vieles durch den Kopf. An erster Stelle musste natürlich ein Kleid her. Nicht verwunderlich, dass ich gar nicht wusste was ich meiner Mama zuerst erzählen soll. Dass ich endlich einen tollen Partner gefunden habe mit dem ich Turniere tanzen kann oder dass wir uns auf die Suche nach einem Kleid machen müssen oder, oder, oder. Es war einfach aufregend und spannend für mich. Trotz aller Freude und Aufregung machte sich aber auch Unbehagen bei mir breit, wie ich mich als „Neuling“ direkt in der B-Klasse behaupten könne. Dieses Gefühl schnell beiseite geschoben, machte ich mich voller Euphorie in jeder freien Minute an meinen Laptop und suchte alles zusammen, was ich denn dann für die entsprechenden Turniere brauchen würde. Natürlich weiß ich jetzt auch, dass sich das von Turnier zu Turnier immer ein wenig ändert und die entsprechenden Sachen im Trolley immer mehr werden :-).

Dank einer guten Freundin und ihren Beziehungen nahm die Suche nach einem Kleid ein Ende. Bereits als ich das Kleid auf einem Foto gesehen hatte, war ich ganz hin und weg. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie gespannt ich war, als ich im Oktober 2014 aus dem Urlaub zum Trainingssaal fuhr um das Kleid anzuprobieren. Ich hoffte die ganze Fahrt über, dass das Kleid passen würde. Dank der hilfreichen Unterstützung vom Stephan fand ich so mein erstes Turnierkleid, was ich nach ein paar Änderungen hier und da glücklich in meinen Schrank hängen konnte.

Und dann kam es, unser erstes Turnier, die Christmas Challenge in Oldenzaal. Dieses Turnier war aus verschiedenen Gründen bisher mit eines der schönsten Turniere, das wir in der B-Klasse getanzt haben und es wird in unserer Tanzkarriere immer etwas ganz Besonders bleiben.

Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war und das alle Bemühungen von Stephan und unseren damals mitgereisten Vereinskollegen mich zu beruhigen völlig erfolglos blieben. An diesem Abend hatte Stephan alle Hände voll zu tun, ein kleines Nervenbündel zu beruhigen. Heute muss ich über so machen Aktion von mir mehr als schmunzeln.

Dann kam zum ersten Mal das Großturnier in Berlin. Neben den Eindrücken, die mir ein solches Turnier bot, sei es die erste Rundenauslosung, eine sehr volle Fläche oder andere Gegebenheiten, womit man als Tänzer in einem Turnier „kämpfen“ muss, war es in Berlin, wo wir uns zwischen den beiden Turniertagen das erste Mal wirklich über die A-Klasse unterhielten. Hier steckten wir uns das Ziel in zwei maximal zweieinhalb Jahren in die A-Klasse aufzusteigen. Das wir dies in nun in nur eineinhalb Jahren geschafft haben freut uns umso mehr.

Nach Berlin kam mit Hessen tanzt unser erstes Turnier, was für uns nicht so gut lief. Aber zum Glück entwickeln wir uns gerade aus solchen Turnieren weiter. So habe ich auch von Turnier zu Turnier immer wieder was dazugelernt.

Heute, nach dem Aufstieg in die A-Klasse, kann ich sagen, dass wir in den 32 Turnieren, die wir bisher absolviert haben, viel erlebt haben, sei es das Turnier bei den Holland Masters, wo wir uns nach einem Kampf erst in Regel elf des Skatingverfahrens geschlagen geben mussten, uns aber über eine sicher erkämpfte Silbermedaille freuen durften. Oder sei es der Sieg des NRW-Pokals und damit der Erfahrung mit Bild im Tanzspiegel zu stehen.

Nicht zu vergessen, die Siege beim Ponne Pokaal und in Nordhoek, welche sich als „Durchbruch“ erwiesen, da wir von dort an mehrmals das Treppchen ganz oben betreten durften und schließlich sogar einen Doppelsieg bei den Turnieren der SEN I und SEN II feiern durften.

Rückblickend gab es verschiedenen Höhen und Tiefen aber auch Erlebnisse durch Menschen, Einflüsse und Gegebenheiten welche mich bzw. uns dorthin gebracht haben, wo wir heute sind. Natürlich als erstes durch die Begleitung unserer Trainer, denen wir an dieser Stelle noch einmal für ihre Geduld und ihre Hilfestellungen danken möchten.

Abschließend möchte ich noch von einer sehr schönen Erfahrung berichten. Die meisten wissen, dass ein guter Sportler auch immer ein Maskottchen hat. So auch wir: Aber neben unseren Maskottchen, dem Bob und der kleinen Edna, gesellten sich im Laufe der Zeit auch immer mehr Fans dazu.

Begonnen hatte alles mit 2 Fans, denen wir von unseren Turnieren berichteten, schnell kamen allerdings weitere hinzu. So wuchs unsere kleine Fangruppe mittlerweile auf 10 Personen an, die uns bei jedem Turnier ausnahmslos alle begleiten, auch wenn nicht immer alle vor Ort sein können, freuen wir uns sehr darüber, von Euch – dank der heutigen Technik – immer wieder Unterstützung, aufbauende Worte, oder neue Motivation zu bekommen, aber auch die Freude über einen Sieg mit Euch teilen zu können. Dafür ein ganz großes Dankeschön an Euch alle, dass ihr es immer wieder einrichtet, bei den Turniere dabei zu sein und so oft wie möglich vor Ort zu sein. Zu dieser Fangruppe gehört mittlerweile auch unsere beste Betreuerin, die uns mittlerweile zu jedem Turnier begleitet und wodurch vieles einfacher geworden ist. Sei es mit der Turnierkleidung, der Verpflegung am Rand oder einfach die vielen Kleinigkeiten die einem abgenommen werden. Danke Mama.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Euch allen durch die A-Klasse gehen zu können und hoffen auf viele schöne Erlebnisse. Ganz besonders freuen wir uns auf ein Turnier in diesem Jahr, wo uns voraussichtlich viele unserer Fans an den Turnierort begleiten werden.